Die gläserne Hülle kommt vollständig ohne mechanische Verbindungsmittel aus

Geklebte Ganzglaskonstruktion · IFW Dresden

Die historischen Drucktanks der TU Dresden präsentieren sich in einer deutschlandweit einmaligen Ganzglaskonstruktion. Es entstand die gebaute Vision einer gläsernen Hülle ohne metallische Verbindungsmittel. Das Geheimnis: spezieller Klebstoff!

Die Tanks gehören zur Helium-Verflüssigungsanlage des Leibniz-Instituts für Festkörper- und Werkstoffforschung. Vier gläserne Rahmen, in den Ecken durch transparente Klebungen gefügt, tragen die äußere Hülle der Glasbox. Der Ausführung gingen umfangreiche theoretische und experimentelle Untersuchungen zum Tragverhalten und zur Herstellungstechnologie voraus und bildeten die Grundlage für die baurechtlich notwendige Zustimmung im Einzelfall.

Projektnachweis

Architekt: Blum und Schultze, Dresden Bauherr: Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung, Dresden Tragwerksplanung: GSK - Glas Statik Konstruktionen GmbH, Dresden Fertigstellung: 2009 Architekturfotografie: Stefan Unnewehr Kamerausrüstung: Canon EOS Mark 5dII, Canon TS-E 17 mm f/4L